Museum Barberini, 4. Juli - 11. Oktober 2026
Mitte der 1880er-Jahre führten Paul Signac (1863–1935) und Georges Seurat (1859-1891) an der Verknüpfung des Impressionismus eine neue Malweise ein: der Auftrag leuchtender Farben in kurzen Pinselstrichen und Tupfen. Als Künstler verschrieb Signac sich das Ziel den höchsten Grad an Leuchtkraft und Harmonie in seinen Werken, von Uferlandschaften bis hin zu Interieur- und Portraitmalerei, einzufangen. Als Theoretiker und Netzwerker spielte er eine zentrale Rolle, die neoimpressionistische Bewegung über Frankreich hinaus zu verbreiten. Gemälde von Lucie Cousturier, Henri-Edmond Cross, Curt Herrmann, Maximilien Luce, Camille Pissarro, Théo van Rysselberghe, Jeanne Selmersheim-Desgrange, Georges Seurat und weitere Künstler*innen stehen im Dialog mit Werken von Signac.